WPS verlässt „Arbeitskreis Seeanbindung“ am 16.7.2012

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, die WPS bedauert Ihnen mitteilen zu müssen, dass sie zukünftig nicht mehr an den Sitzungen des Arbeitskreises Seeanbindung teilnehmen wird.

 

Nach der Teilnahme an mehreren Sitzungen des Arbeitskreises müssen wir leider feststellen, dass dieser Arbeitskreis zu keiner echten "Seeanbindungslösung" führen wird. Es handelt sich um nichts anderes als den Versuch einer Reparatur nicht funktionierender Bahn-Verträge nebst "Morpho-Logic Planung", was den Starnberger Bürgern im Endeffekt teurer zu stehen kommen wird als ein Planungsneuanfang. Schon der Name „Seeanbindung“ ist unter diesen Voraussetzungen eine Irreführung der Bürger. Die Gleise werden auch weiterhin die Stadt vom See trennen.

 

Den Preis für Ihr 100 Millionen Projekt - auf Kosten der Bürger Hochhäuser am Seeufer zu bauen, den wertvollen Grundbesitz der Stadt zu verscherbeln und die Gewerbesteuer zu erhöhen - kann die WPS nicht verantworten. Eine solche Vorgehensweise dient weder dem Gemeinwohl noch dem Interesse der Starnberger Bürger.

 

Hinzu kommt, dass das Ganze ohne eine „echte“ Bürgerbeteiligung in geheimen Arbeitskreis-Sitzungen stattfindet.

 

Die WPS zieht, wie bereits bei anderen Projekten der Stadt gezeigt, den offenen Dialog mit den Bürgern vor und wird zusammen mit den Bürgern Verschönerungslösungen zu vertretbaren Preisen finden.  

 

Mit freundlichen Grüßen Prof. Dr. Günther Picker

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